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Es war einmal...

Freiwillige Feuerwehr Wickendorf lud 200 Gäste...

(SVZ) ...zu einem Fest rund ums Gerätehaus. Wickendorf 40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wickendorf: Am Donnerstag feierten die Kameraden rund ums Gerätehaus ein großes Fest mit rund 200 Kollegen von Partner-Wehren, Familien und Freunde waren auch mit von der Partie.
So viel Auftrieb erlebt Wickendorf nicht alle Tage: Zwischen Gerätehaus und Aufenthaltsraum der Freiweilligen Feuerwehr des Stadtteils tummelten sich am Donnerstag rund 200 Menschen: Kameraden der FF Wickendorf selbst, aber auch Verwandte, Freunde und Kollegen von den Partner-Wehren Schlossgarten, Mitte, Wüstmark und Warnitz sowie aus dem benachbarten Seehof - gefeiert wurden 40 Jahre FF Wickendorf. Zu den Gästen der 19 aktiven, 18 jugendlichen, vier Ehren- und weiteren vier Reservemitgliedern zählten auch der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Burghard Dreyer, und Jürgen Rogmann, zuständiger Amtsleiter.
Gegründet wurde die Feuerwehr am Schweriner Außenseee am 1. März 1961. "Da war ich gerade mal ein Jahr alt", schmunzelt der heutige Wehrführer Bernd Krüger. In seiner Begrüßungsrede erinnerte er an die Anfänge: Der damalige Schulleiter erteilte seinem Mitarbeiter Werner Schulz den Auftrag, eine Feuerwehr im Ort zu gründen. Es bedurfte nicht viel Überredungskunst bei den Einwohnern. Erster Wehrleiter wurde Werner Schulz.
Die ersten Jahre verliefern für die Kameraden ziemlich ruhig, mit Übungen und Festen waren sie für das gesellschaftliche Leben im Ortsteil trotzdem von großer Bedeutung.
Zu einem Brand ausrücken mussten die Wickendorfer erstmals 1966, in Seehof brannte ein Stall. Doch dabei blieb es nicht. In der Folge brannten weitere Ställe. Der Verdacht der Brandstiftung bestätigte sich, die Täter konnten gestellt werden. Wenig später ging ein Stallgebäude in Carlshöhe in Flammen auf, 1968 wiederholte sich dieser Vorfall in Wickendorf - Kinder hatten mit Streichhölzern gespielt.
Die Alarmierung erfolgte immer über die Sirenen, die sich auf dem Haus der Gastwirtschaft in Wickendorf und auf dem Gutshaus in Carlshöhe befanden.
Das weitere Einsatzgeschehen beschränkte sich auf die Beseitigung von Sturmschäden, bei denen Bäume mit Motorsägen von Straßen entfernt wurden, nach Schneeschmelze musste so mancher Keller leer gepumpt werden.
Zu viel mehr ist die FF Wickendorf derzeit auch nicht in der Lage: "Unser Gerätehaus ist viel zu klein, und mit unserem B 1000, Baujahr 1986, können wir bei wirklich großen Bränden kaum etwas ausrichten", so Wehrführer Krüger.
Doch Besserung ist bereits in Sicht. Demnächst erhalten die Wickendorfer von den Schlossgarten-Kollegen ein Mercedes-Löschfahrzeug vom Typ LF 16/TS, ein Mannschafts-Kleinbus soll folgen. Auch das neue Gerätehaus ist in Sicht. Für rund 900000 Mark aus Fördergeldern von Stadt und Land wird es zwischen alter Gaststätte und neuem Sportplatz voraussichtlich bis Ende 2002 entstehen.
Sorgen bereiten Wehrführer derzeit die vielen berufsbedingten Abwanderungen der Jugendfeuerwehr-Kameraden. "Die finden hier keinen Job, was mittelfristig die Zahl unserer Aktiven dezimieren könnte."



Einsatzbereitschaft...



... der Freiwilligen Feuerwehren Schwerins erhöht (24.01.2002)

Schwerin. Stellvertretend für den Oberbürgermeister übergab der Leiter der Berufsfeuerwehr am Abend des 24.01.2002 jeweils einen MTW der Marke Ford Transit an die fünf Ortsfeuerwehren der Landeshauptstadt Schwerins.

Der Amtsleiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, Jürgen Rogmann bat am gestrigen Donnerstag gegen 18.30 Uhr die Wehrführer, Jugendfeuerwehrwarte und die Repräsentanten des Stadtfeuerwehrverbandes zur Nebenwache der Berufsfeuerwehr Schwerin. Anlass war die Übergabe neuer MTW der Marke Ford Transit für jede der fünf Ortsfeuerwehren. Durch die neuen Fahrzeuge solle die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren weiter gestärkt werden, so Rogmann. Zudem werde den Jugendfeuerwehren der Stadt durch die Nutzung der Fahrzeuge die Möglichkeit eingeräumt, ihre Mobilität zu verbessern und damit die Attraktivität der Jugendarbeit in den Feuerwehren zu steigern. Auch wenn die Fahrzeuge im Stadtbild gern gesehen sein, wünschte Rogmann doch, dass deren Gebrauch im Einsatzfalle möglichst selten erforderlich werde.

Der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Stadtbrandmeister Burkhard Dreyer konnte nach der offiziellen Übergabe die für die Fahrzeuge zugewiesenen Funkrufnummern an die Wehrführer überreichen. Die auf die Fahrzeuge aufzuklebenden Ziffernfolgen sollen eine bessere Kennung gerade im Einsatzfall gewährleisten.

Abschließend wünschten auch Vertreter der Fordautohäuser Hugo Pfohe (Schwerin) und Sagewitz (Grabow) viel Freude bei der Nutzung des ausgelieferten Fuhrparks.

Auch der Stadtfeuerwehrverband wünscht seinen Freiwilligen Feuerwehren viel Freude bei der Nutzung der MTW.





 

Stadtausscheid der aktiven Feuerwehrleute



... und der Jugendfeuerwehr            01.06.2002


Großer Dreesch
Zum 7. Stadtausscheid der Schweriner freiwilligen Feuerwehren trafen sich am Sonnabend die jungen und älteren Kameraden auf dem Sportplatz an der Stauffenbergstraße. "Hier haben wir ideale Bedingungen, die für solche Wettkämpfe nötig sind", so Vorsitzender Burghard Dreyer. Am Vormittag waren die Jugendwehren an der Reihe. Erstmals waren fünf beteiligt, denn im Mai hatte sich die Warnitzer Wehr formiert. Insgesamt betätigen sich 130 Mädels und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren bei dieser wichtigen wie sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Dreyer: "Alle sind hochengagiert und opfern viel Zeit in ihre Ausbildung".
Zum diesjährigen Stadtausscheid waren von jeder Mannschaft zehn Kameraden delegiert. Die Jugendwehren führen den Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren mit den Teilen A und B durch. Teil A beinhaltete den Aufbau eines Löschangriffes durch die Gruppe mit verschiedenen Hindernissen. Dabei kam es auf genaue Arbeit an. Ferner mussten der Angriffs- und Wassertrupp noch Feuerwehrknoten nach Zeit binden. Im zweiten Teil war ein 400 Meter Staffellauf zu absolvieren, der mit verschiedenen Hindernissen versehen war. Das betraf das Werfen einer Feuerwehrleine über eine acht Meter entfernte Ziellinie.
Die Jugendwehr Wickendorf errang erneut den ersten Platz, den zweiten erzielte die Wehr aus Wüstmark, Platz drei errang die Jugendfeuerwehr Schlossgarten. Auf den weiteren Plätzen folgten die Wehren Mitte und Warnitz. 
Am Nachmittag waren die Disziplinen für die "Großen" gefragt. Vertreter aller fünf Ortsfeuerwehren rangen in zwei Disziplinen um den Sieg. Dabei waren bei den Gruppenstafetten durch alle Kameraden verschiedene Aufgaben zu erfüllen. So musste eine Bockleiter gebaut, verschiedene Knoten gebunden und eine komplette Schutzausrüstung angelegt werden. "Genaues Arbeiten ist auch bei der Gruppenstafette die Grundlage für das Erreichen einer möglichst hohen Punktezahl", so Burghard Dreyer, der seit 2000 den Vorsitz des Stadtfeuerwehrverbandes inne hat. Davor war er zehn Jahre Stadtjugendfeuerwehrwart.
Die Siegermannschaft kommt zum wiederholten Male aus Wüstmark. Die Kameraden erhielten den Wanderpokal, gestiftet vom Stadtpräsidenten, und den Einzelpokal. Auf Platz zwei kamen die Kameraden aus Warnitz, Platz drei ging an die Wehr Mitte, Vierter wurde Wickendorf und Platz fünf erreichten die Kameraden der Wehr Schlossgarten. Und nach der Anspannung der Kämpfe gab es die Entspannung bei ausgelassenem Gaudi: Die Sieger fanden sich in Uniform im Wasser wieder. Doch umziehen mussten sie sich ohnehin...



Einsatz 12.04.07: Bombenfund in Schwerin



Anmerkung: Dieser Artikel stammt aus der SVZ vom 13.04.2007

"Zünder machte Zicken"


Experten mussten Weltkriegs-Bombe mit gezielter Sprengung entschärfen

Schwerin (Philip Schroeder) • Ein dumpfes Rumsen, und wenige Minuten später konnte die Stadt aufatmen: Die 150-Pfund-Bombe auf dem Alten Friedhof war entschärft. Zuvor hatten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte weite Straßenzüge abgesperrt, Häuserblock um Häuserblock evakuiert. Im Zentrum des Sperrkreises wagten die Sprengstoff-Experten dann kurz vor 12 Uhr die nicht einfache Entschärfung. Wenige Minuten nach dem dumpfen Knall knarzte die Stimme von Sprengmeister Burkhard Pohl aus dem Funkgerät: „Zünder mit Erfolg von Bombe getrennt.“ Polizeirevier-Chef Ingo Renk und seine Kollegen, die hinter dem Supermarkt am voll gesperrten Obotritenring Stellung bezogen hatten, atmeten auf.

Denn ganz risikolos war die Entschärfung der Weltkriegs-Bombe nicht gewesen. Sprengmeister Pohl vom Munitionsbergungsdienst musste sich entschließen, den mehr als 60 Jahre alten Aufschlagzünder herauszusprengen: „Das Gewinde war durch den Aufschlag verkantet und außerdem ziemlich verrostet.“

300 Meter betrug der Sperr-Radius um den Fundort der 150-Pfund-Bombe, in diversen Straßen mussten Polizei und Feuerwehr – 150 Männer und Frauen waren im Einsatz – nach Angaben der Stadtverwaltung von 7.30 Uhr an 168 Schweriner evakuieren.

„Ach, das macht nichts. Wenn ich von der Arbeit komme, ist das ja vorbei“, so Mutter Andrea Z., die mit Sohn Jan-Erik vor der Haustür den Polizisten und Feuerwehrleuten begegnete. Nicht immer lief es so glatt: Hinter einer Wohnungstür schallte es: „Ich stehe noch nackt unter der Dusche…“ Das Rote Kreuz beförderte Kranke in das Klinikum, Anwohner konnten außerdem Busse des Nahverkehrs nutzen. Die Stadt hatte die Sporthalle in der Ratzeburger Straße für die Betroffenen hergerichtet. Name um Name hakten die Einsatz-Teams die Einwohnerlisten ab. Jürgen Rogmann, Leiter des Brandschutz- und Rettungsamtes, war mit dem Ablauf zufrieden: „Das Zusammenspiel zwischen Berufsfeuerwehr, freiwilligen Wehren, Polizei und weiteren Einsatzkräften hat optimal funktioniert.“ Auch Oberbürgermeister Norbert Claussen, der sich seit Mittwochabend – gegen 17.30 Uhr war die Bombe bei Bauarbeiten gefunden worden – ständig über die Situation und die Vorbereitungen informiert hatte, lobte die Aktion und zeigte sich „erleichtert, dass niemand zu Schaden gekommen ist“.

„Beginne in fünf Minuten mit der Entfernung des Zünders“, kündigte Sprengmeister Pohl schließlich an. Polizeisprecher Klaus Wiechmann verteilte noch eine Runde Weingummi als Nervennahrung – dann rumste es auch schon. Sprengmeister Pohl: „Man muss immer damit rechnen, dass etwas schief gehen kann.“ Aber die spezielle Sprengvorrichtung riss Zünder und Zündladung aus der Bombenspitze – ohne dass die 40 Kilo TNT dahinter explodierten und den anderthalb Zentimeter dicken Stahlmantel der Bombe in einen Splitter-Regen verwandelten. Nachdem Burkhard Pohl in der drei Meter tiefen Baugrube das Ergebnis der Sprengung kontrolliert hatte, berichtete er: „Das war schwieriger als gewöhnlich.“




Bombenfund 14.05.08



Fliegerbombe legte Verkehr lahm

14. Mai 2008 | 19:56 Uhr | von Bert Schüttpelz


Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg wurde gestern bei Bauarbeiten in der Flotowstraße gefunden. Für die Entschärfung und Bergung des gefährlichen Relikts mussten im Umkreis von 200 Metern alle Gebäude, darunter eine Kita, evakuiert werden. Durch die stundenlange Sperrung des Obotritenringes staute sich der Verkehr kilometerlang.


Weststadt - Es war genau 10.27 Uhr, als Baggerfahrer Thoralf Mehl beim Ausheben eines Grabens für die neue Wasserleitung in der Von-Flotow-Straße auf ein größeres Hindernis stieß. Sein Kollege Detlef Möbius, der am Grabenrand stand, signalisierte Vorsicht. Die Baggerschaufel war nicht auf einen Stein, sondern in 40 Zentimeter Tiefe auf etwas Metallisches gestoßen. „Ich wusste, dass hier oben am Alten Friedhof schon viele Fliegerbomben gefunden wurden. Wir waren deshalb sehr aufmerksam“, sagte Möbius. Der Verdacht bewahrheite sich bei genauem Hinsehen. Um 10.34 Uhr alarmierte er die Feuerwehr.

Kurz darauf trafen die ersten Einsatzfahrzeuge der Polizei ein, wenig später die Kameraden der Berufsfeuerwehr und aller freiwilligen Wehren der Stadt und sicherten den Fundort des explosiven Überbleibsels aus dem II. Weltkrieg großräumig ab. Der Obotritenring wurde zwischen Ostorfer Ufer und Wittenburger Straße voll gesperrt, ebenso die Flotowstraße, die oberen Bereiche der Sand- und Wallstraße. Mit Lautsprechern forderten die Beamten Anwohner und Passanten auf, die Gefahrenzone zu räumen.

Dann traf der Schweriner Trupp des Munitionsbergungsdienstes ein und begutachtete den Fund. „Eine amerikanische 75-Kilo-Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg“, klassifierte Burghard Pohl. „Genau der gleiche Typ, den wir vor einem Jahr nur ein paar Meter entfernt gefunden haben“, so der Fachmann.
Mit der Einsatzleitung, die der Leiter der Schweriner Polizeiinspektion, Wilfried Kapischke, und Manfred Dutz vom städtischen Amt für Brand- und Katastrophenschutz übernommen hatten, wurde das weitere Vorgehen besprochen: ein Sicherheitsradius von 200 Metern festgelegt, die Evakuierung der Kindertagesstätte „Jean Sibelius“ angeordnet, alle Bürger aus der Gefahrenzone zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert, ein Supermarkt geschlossen.

187 Anwohner, darunter auch die 67 Kinder und Betreuer der Kita, wurden von den Einsatzkräften evakuiert und in der Sport- und Kongresshalle vom DRK betreut, die anderen hatten selbstständig die Gefahrenzone verlassen. „Ich war zunächst erschrocken, als die Polizisten an meiner Tür klingelten, aber natürlich ist klar, dass Sicherheit Vorrang hat“, berichtete Maria Fox aus der Sibeliusstraße. Die Betreuung in der Kongresshalle sei sehr gut gewesen, so die Rentnerin.

„Ich wohne seit 1961 hier in der Flotowstraße. Das ist meine dritte Evakuierung“, sagte Fred Bannow gelassen. „Hier sind im II. Weltkrieg viele Bomben runtergekommen, die Amerikaner hatten das Straßenbahndepot mit dem Bahnhof verwechselt“, erzählte der Rentner. Juliane Speidel berichtete: „Das ist jetzt schon der vierte Bombenalarm, den ich mitmache. Angst habe ich nicht, aber ein bisschen komisch ist es diesmal doch, weil die Bombe genau vor unserem Haus liegt.“

Um 14.30 Uhr war schließlich die Evakuierung abgeschlossen und Sprengmeister Burghard Pohl und seine Kollegen Bernd Rohde und Frank Treichel konnten mit ihrer gefährlichen Arbeit beginnen. Nach 25 Minuten gaben sie Entwarnung: „Bombe entschärft“, lautete die gute Botschaft. „Es war eine schwierige Arbeit“, sagte Pohl. „Die 1,20 Meter lange Splitterbombe mit rund 37 Kilo TNT-Sprengstoff ist fast senkrecht durch den Straßenbelag gedrungen und wurde bei diesem heftigen Aufschlag deformiert und zum Teil aufgerissen. Sie war dennoch funktionstüchtig.“ Die Experten hatten den Blindgänger zunächst komplett freilegen müssen, um an den am tiefsten in der Erde steckenden Zünder heranzukommen. Der konnte aber entfernt werden. Dann wurde der 75 Kilo schwere Blindgänger auf ein Spezialfahrzeug gelegt und zur Sprengung abtransportiert. „Es wird nicht die letzte Bombe gewesen sein, die wir in Schwerin entschärft haben“, so Pohl. Einsatzleiter Kapischke resümierte: „Das Zusammenwirken der Einsatzkräfte hat gut geklappt. Ich danke allen für ihr Engagement.“ Um 16.15 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben. Bis der Verkehr wieder reibungslos rollte, vergingen aber noch Stunden.



Zwei Schweriner Wehren übten Zusammenarbeit



Lankow. Bei einer gemeinsamen Einsatzübung trainierten die Freiwilligen Feuerwehren Schwerin-Mitte und Schwerin-Wickendorf am Samstag (2.8.) ihre Zusammenarbeit. Bei der Übung wurden zwei Löschfahrzeuge mit 13 Einsatzkräften zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem leerstehenden Barackenobjekt im Ziegeleiweg eingesetzt, wobei die übenden Kräfte erst nach der Alamierung beim Abmarsch zur Einsatzstelle erfuhren, dass es sich um eine Übung handelte. Übungen dieser Art sind notwendig, um das Zusammenwirken der ehrenamtlichen Feuerwehrleute unter einsatzmäßigen Bedingungen zu trainieren. Im Ergebnis der Übung konnten die beiden Wehrführer Thomas Zischke und Maik Schröder feststellen, dass die Zusammenarbeit der Einsatztrupps gut klappte. Im Bereich der Erkundung, Lageburteilung, Entschlussfassung und Befehlsgebung zeigte sich weiterer Ausbildungsbedarf, der abgearbeitet wird.